Viele von uns wurden mit der Coronakrise ins Homeoffice geschickt. Damit einhergehend mussten oder müssen wir auf das Kantinenessen verzichten und unsere Ernährung selbst organisieren. Doch nicht nur das: Die gewohnte Auszeit, nämlich das gemeinsame Mittagessen mit den Kollegen, entfällt ebenfalls. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, wie sie diese ungewohnte Situation als Chance zur Ernährungsumstellung nutzen und gleichzeitig Ankerpunkte zur Entspannung setzen können.
Planen Sie Ihr Essen!
Idealerweise überlegen Sie sich schon am Sonntag, was in der Woche auf Ihrem Speiseplan steht. Denken Sie dabei vor allem an ausreichend Eiweiß und Gemüse! Planen Sie für jeden Wochentag ein Mittagessen und kaufen Sie dann die erforderlichen Zutaten! Abhängig von der Zubereitungsdauer und Ihren jeweiligen Zeitfenstern können Sie dann entspannt Ihr Essen vorbereiten oder aber haben etwas in petto, wenn es schnell gehen muss. In jedem Fall reduzieren Sie somit die ungesunde Option, auf Fertiggerichte oder den Pizza-Service zurückzugreifen.
Pausen müssen sein
Es bringt nichts, wenn Sie im Homeoffice acht Stunden kontinuierlich erreichbar sind. Nehmen Sie sich Auszeiten, in denen Sie beispielsweise einfach mal eine Runde um den Block gehen! Umso energiegeladener können Sie die nächsten Aufgaben angehen. Keine E-Mail oder kein Anruf muss sofort beantwortet werden. Manchmal hilft es, gerade bei kritischen Angelegenheiten, noch einmal nachzudenken, statt spontan zu reagieren.
Essen Sie bewusst!
Beim Essen noch schnell einen Text korrigieren, Berichte scannen oder den Posteingang lesen… Diese und andere Verhaltensmuster führen dazu, dass Sie Ihr Essen nebenbei verschlingen. Das Risiko: Sie nehmen das Sättigungsgefühl verspätet wahr und essen somit mehr als nötig. Außerdem kauen Sie zu wenig und überfordern damit Ihre Verdauungsorgane. Es heißt schließlich „Mahlzeit“, was bedeutet, dass Sie Ihre Nahrung im Munde zermahlen sollten. Wenn Sie jeden Bissen ordentlich zerkleinern, dann werden Sie schneller satt und essen weniger. Ihr Magen, Darm und weitere Organe werden es Ihnen außerdem danken.
Fazit
Zweifelsohne bedeutet die Arbeit in den eigenen vier Wänden eine Umstellung. Dafür haben Sie es selbst in der Hand zu bestimmen, was auf dem Speiseplan steht, können mit etwas Planung dafür sorgen, dass Ihr Bedarf an Makronährstoffen (Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten) gedeckt wird. Eventuell stellen Sie sogar Veränderungen fest und merken, mit welcher Ernährungszusammenstellung Sie sich fitter fühlen und welche eher träge macht. Wenn es dann wieder an Ihren Arbeitsplatz im Unternehmen und in Ihre Kantine geht, werden Sie vielleicht wählerischer bei der Essensauswahl sein. Jede Veränderung bietet auch Chancen – in diesem Fall zur Ernährungsumstellung.